Kleingartenverein  Am Nattbach e.V.
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Grüne Oase
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Zahlen - Daten - Fakten für den Neupächter / in

Kleingarten gar nicht mehr spießig 

 

Das Leben in der Stadt bietet viele Vorteile und Annehmlichkeiten, eine Arbeitsstelle, der Kindergarten und der Hort sind direkt um die Ecke und bequem mit dem Rad oder zu Fuß zu erreichen, Freunde und Bekannte wohnen auch nicht weit entfernt und die Kinder können ihre Spielkameraden auch schon alleine besuchen. Aber irgendwie fehlt das Stückchen Grün, das man nach eigenen Ideen bepflanzen und gestalten kann und Entspannung bietet.

 

Mit jedem Sonnenstrahl zieht es die Familie hinaus ins Grüne, man besucht öffentliche Parkanlagen, denkt aber  mit Grauen an die Grillabende mit Freunden im Park, wo die  Rasenflächen  vorher von etlichen Hunden benutzt wurden, oder den Abfall, der oft auf den Grünflächen verstreut ist.

Da ist vielleicht ein Schrebergarten die Lösung.

 

Für jedes „Stadtkind“ kann es zu einem tollen Erlebnis werden, zu sehen  wie z.B.  Erdbeeren wachsen, nämlich nicht in der Erde, sondern an einem Strauch. Das Kartoffeln unter der Erde wachsen oder zu entdecken, was alles so in der Erde lebt und krabbelt, oder im Sommer durch die Luft fliegt.  

 

Und einen solchen Garten zu pachten, ist einfacher und preiswerter als man denkt. Doch es ist sinnvoll, sich vorher zu überlegen, welche Arbeit und Verpflichtung mit einem Kleingarten verbunden ist. Die Lust an eigenen Gemüse und Obst muss schon groß sein, denn als Kleingärtner ist man verpflichtet ein Drittel der Gartenfläche zu beackern. Das erfordert viel Zeit und oft auch Kraft und mitunter auch harte Nerven, wenn der Gartennachbar andere Vorstellung hat von der Gartenpflege und sich über zu viel Löwenzahn im Nachbargarten aufregt. Da ist es sinnvoll genau zu schauen, ob auch andere junge Familien mit Kindern in der Anlage sind und es entspannt sehen, wenn Kinder durch die Anlage toben.

 

Hat man dann nach gründlichem Abwägen immer noch Lust auf einen Kleingarten, wendet man sich am besten an einen Kleingartenverein in der Nähe,  dann wird man Mitglied des Vereins und wird in die Liste der Gartenbewerber aufgenommen. Auch das Vereinsleben mit Sitzungen , Vorstandswahlen , Protokollen aber auch Gartenfesten und Aktionstagen sollte einen nicht abschrecken.

 

Oft gibt es keine Wartezeiten, denn viele der kleinen Gartenanlagen stehen leer und können sofort übernommen werden. Die Gärten haben meist eine Größe von 200qm -300qm, bieten schon alten Obstbaumbestand und geräumige Holz- oder Steinhäuser auf dem Grundstück.

Und das bedeutet für Sie:

Herzlich Willkommen im KGV Am Nattbach

Hier noch ein paar Details:

 

 

 

Wie wird man Gartenpächter?

 

 

Ganz einfach, indem Sie Ihr Interesse bekunden. Sie lassen sich

dann in eine Bewerberliste eintragen und erhalten danach eine

 

Übersicht freier und neu zu verpachtender Kleingärten und

 

deren geschätzten Werten (Wertgutachten s.u.). Je nach Ihren

finanziellen Vorstellungen suchen Sie sich einen Garten aus.

Wenn Sie sich für einen Garten interessieren, erhalten Sie vom

Vorstand die Adresse der abgebenden Pächter um mit denen

 

einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.

 Wenn Sie sich über den Wert mit dem Altpächter einig sind,

beantragen Sie IhreVereinsmitgliedschaft, die ist Voraussetzung für

 die Übernahme.

Wir begrüßen Sie dann als neues Vereinsmitglied und

überreichen Ihnen alle notwendigen Unterlagen. Danach

können Sie Ihre kleine Oase übernehmen und nach Ihrem

Geschmack so herrichten, dass sie sich darin wohlfühlen. Dass

Sie sich dabei an die allgemeinen Regeln halten, ist

selbstverständlich.

 

 

Wertgutachten

 

 

Damit die freien Kleingärten nicht zu willkürlich gesetzten

Preisen „gehandelt“ werden, wird jeder Garten vor der

Neuverpachtung von unabhängigen und vom Landesverband

geprüften Schätzern begutachtet und nach bundeseinheitlichen

Richtlinien bewertet. Dabei werden Werte für Bepflanzung,

Wege, Bebauung und erkannte Mängel ermittelt. Dieser Betrag

darf nicht vom Altpächter erhöht werden. Vorhandene und zu

übertragbare Geräte, Werkzeuge und Gebäude-Einrichtungen

können jedoch vom Altpächter individuell berechnet werden.

 

Regeln

 

 

Als Kleingärtner sind Sie natürlich nicht der Besitzer eines

Gartens, sondern Pächter und Teil der Gemeinschaft der

Kleingärtner. Zum öffentlichen Teil der Kleingartenanlagen

gehören gemeinschaftliche Einrichtungen wie Vereinshäuser,

Wege, Außenzäune, Sitzgruppen, Kinderspiel- und Sportplätze,

all dies dient dem Kleingartenzweck im weitesten Sinne. Aus all

dem ergeben sich für ein gesundes Vereinsleben und eine gute

Nachbarschaft Rechte und Pflichten, wie sie in den Satzungen

und Gartenordnungen der Vereine festgeschrieben sind. Denn

ohne Gesetze und Verordnungen kommt auch die Gemeinschaft

der Kleingärtner nicht aus.

Da diese Regeln in allen deutschen Kleingärten einheitlich

gelten, kann jeder Pächter davon ausgehen, dass die

Gartennutzung erholsam bleibt. Auch müssen Gärten und Wege

so gepflegt werden, dass weder Besucher noch die Stadt

Anstoß nehmen können, denn es handelt sich um Grundstücke,

die von den Kommunen zu niedrigsten Pachtzinsen zum Zwecke

kleingärtnerischer Nutzung an die Vereine und deren Mitglieder

verpachtet werden.

Die Kleingärten & das Vereinsgelände sind offiziell keine

Erholungsgebiete für die Pächter. Solche stadtnahen Gelände

würden ein Vielfaches an Pacht kosten.

Die Vergabe des Kleingartens erfolgt durch den

Vereinsvorstand. Kleingärten sind Pachtgärten, nicht käuflich zu

erwerben, und sie können auch nicht ohne den Vereinsvorstand

wieder „veräußert“ werden. Der Kleingarten ist in gutem

Kulturzustand zu halten und ordnungsgemäß zu bewirtschaften.

Bewirtschaftet werden die Kleingärten ausschließlich vom

Pächter und von zu seinem Haushalt gehörenden Personen.

Kleingartenanlagen sind öffentliche Grünflächen für alle Bürger

und unverzichtbarer Bestandteil der Naherholung.

Die Ruhezeiten sind einzuhalten.

Die Ableistung der festgelegten Gemeinschaftsstunden zur

Pflege und Erhaltung der Anlage sind Pflicht. Die Stunden sind

z. Zt. auf 10 pro Jahr festgesetzt und mit dem

Gartenobmann/Gemeinschafsstundenplan abzustimmen. Nicht

geleistete Gemeinschaftsstunden werden mit 15€/Stunde

berechnet.

Sollten Sie irgendwann die Parzelle an einen Nachpächter

abgeben wollen, ist unverzüglich der Vorstand in Kenntnis zu

setzen. Danach ist von Ihnen der rechtliche und ordentliche

Zustand der Gebäude, Anpflanzungen und der Parzelle

herzustellen. Eine Wertermittlung Ihrer Parzelle ist von Ihnen

zwingend zu veranlassen. Dazu gibt es zugelassene

Wertermittler. Die Modalitäten der Pächternachfolge regelt

allein der Vorstand.

 

Pflicht zur kleingärtnerische Nutzung

 

 

Ihr Kleingarten dient in erster Linie der kleingärtnerischen

Nutzung. Das heißt auf einem Drittel der Fläche der Parzelle

Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern. Der Gemüseanbau

(Beete) muss etwa eine Fläche von mindestens 1/3 der

Gesamtfläche umfassen. Hinzu kommen zwingend einige

Obstbäume. Wald-, Park- und sonstige kleingartenuntypische

Bäume sind nicht zulässig. Solche vorhandene Bäume müssen

unverzüglich entfernt werden.

Im Kleingarten ist eine Laube in einfacher Ausführung mit

höchstens 24 qm Grundfläche einschließlich überdachtem

Freisitz zulässig. Es ist nur ein Baukörper erlaubt.

Für die Durchführung aller Baulichkeiten ist die Genehmigung

des Vorstandes/Bezirksverbandes/ZBG (STADT) erforderlich.

Dazu gibt es beim Vorstand die entsprechenden Antrags- und

Genehmigungsunterlagen. Nicht genehmigte bauliche Anlagen

 

sind zu entfernen.

 

 

Versicherung

 

Höherversicherungen für die Laube und für den Inhalt sind

 

gegen geringe Aufpreise möglich. Weiterhin kann auch eine

Unfallversicherung für einen Jahresbeitrag von 10,00 €

abgeschlossen werden. Bei Fragen steht unser

Versicherungsobmann, oder der Vorstand zur Verfügung.

 

Zu entrichtende Beträge:

 

 

Kosten für die Vorleistungen (z. B. Verstromung der Laube)

Mitgliedsbeitrag/Ehegattenbeitrag

Pacht

Umlagen (durch die Mitgliederversammlung beschlossen)

Stromgeld (eigener Zähler), Grundkosten

Wassergeld (eigener Zähler), Grundkosten

Versicherung der Laube/Nebengebäude, evtl.

Unfallversicherung

Jede Laube wird über den Bezirks-, Landesverband versichert.

Die Versicherungssumme beträgt z. Zt. 26,00€ jährlich.

Versicherungssummen:

Für das Gebäude (Laube) 5.000,00 €

Feuer 5.000,00 €

Sturm und Hagel 3.000,00 €

Glasbruch 500,00 €

Für den Inhalt 2.000,00 €

 

Gez. Der Vorstand

 

 

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